DAS ROTE TOTE MEER
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DAS ROTE TOTE MEER
Wenn mein Leben würd ich beschreiben, wärs wie ein riesiges weites Meer. Das Salzigste was es auf Erden gibt;
Genannt, Rotes oder auch Totes Meer.

Ich wäre eines dieser unscheinbaren Millionen Fische,
der kleine farblose Runde, den man gerne übersieht.
Mich findest du dort wo es nicht schlimmer sein kann.
Immer ein Auge offen, ob man nicht irgendwo oder wie helfen kann.
Leider bleibt immer einer auf der Strecke, immer der kleine farblose Runde. Auch Fische haben Kinder, auch wenn es nicht immer die Eigenen sind. Alle schwimmen in der Menge und sollte mal eines vom Kurs abkommen, so ist auch dieser wieder da und hilft.
Ihr könnt es euch ja schon denken wer; der kleine farblose Runde.
So schwimme ich Tagein Tagaus durch dieses Tote Meer.

Dieser obrige Geselle schnappte schon so oft danach, gefressen hat er schon die Ungeborenen und eines was anfing mit dem Strom zu schwimmen. Nur einen, den wollte er nicht...............ja, den kleinen farblosen Runden. So verkroch ich mich in einer dunklen Höhle, wollte und konnte nicht mehr sein, schwamm des öftern raus ins Meer, wollte gefressen werden so wie meine Liebsten vorher. Aber dieser obrige Geselle beachtete mich, den kleinen farblosen Runden nicht. Mir kommt es vor als würd er lachen, denn er treibt sein Spiel mit mir. Drei mal wollt er nach mir schnappen, ließ mich aber wieder los. Nein , mich wollt er nicht; nicht den kleinen farblosen Runden.

Meine Kleine Große, nicht mein Kind, aber geliebt wie mein Eigen, schwamm wie immer alleine hinaus.
Nun warte ich seit Wochen, nein gefressen wurd sie nicht. Ihr war das Meer zu klein und sie mochte die Fische nicht, die mit ihr schwommen, sie schwamm immer weiter und wollt nicht mehr Heim. Die Fische im Meer alle erzählen von ihr, aber mich, den kleinen farblosen Runden, will sie nicht sehn. Ich würd im Rachen des Hais schwimmen, wenn ichs wüßte, was machte ich falsch; Sie lässt mich im Dunklen und das ist erdrückender als die dunkelste Höhle in der ich schon war. Ich schnappe nach Luft, aber meine Kiemen wollen nicht so wie ich will, es schnürt mir das Herz zu. Mein Herz, ich frag mich sowieso warum es immer noch schlägt, was kann es noch ertragen? Ein kleines Fischlein
schwimmt noch mit mir, es wartet auf seine Schwester. Wenn ichs doch nur wüsste, wie lange dieser kleine Fisch mit mir im gleichen Meer schwimmt, in meinem Meer der Liebe. Die Liebe die ich für all mein Kinder entgegen bringe.